SchlauchWagen
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Bei Großbränden kommt es immer wieder vor, daß die Versorgung mit Löschwasser aus dem Hydrantennetz nicht ausreicht. Bei abgelegenen Einsatzstellen (z.B. Aussiedlerhöfe, Feldscheunen, Waldbrände, etc.) sind meistens sogar überhaupt keine Hydranten vorhanden. In diesen Fällen muß das Löschwasser durch lange Schlauchleitungen zu den Brandstellen gepumpt werden. Um sehr schnell große Mengen an Schläuchen transportieren und verlegen zu können, werden von den Feuerwehren Schlauchwagen eingesetzt.
Die meisten der mitgeführten B-Druckschläuche (Länge 20m, Innendurchmesser 75mm) befinden sich, in Buchten verlegt und aneinandergekuppelt, in mehreren übereinander angeordneten Schubladen im hinteren Teil desGeräteaufbaus. Sie können während der Fahrt verlegt werden. Daneben werden auch gerollte B-Druckschläuche mitgeführt. Zur Beladung gehören meistens auch noch eine Tragkraftspritze TS 8-8, Schlauchbrücken, Standrohre, Verteiler, Strahlrohre, etc.
Schlauchwagen werden unterschieden nach der Gesamtlänge des verlasteten Schlauchmaterials (SW 1000, SW 2000).
SW 1000
Diese Fahrzeuge sind in Hessen nicht mehr genormt, aber noch bei sehr vielen Feuerwehren im Einsatz. Sie sind mit ca. 50 Druckschläuchen der Größe "B" beladen. Zum Einsatz kommen überwiegend Fahrzeuge mit Kastenaufbau. Die Besatzung besteht aus einem Trupp (1:2, 1:1).
Schlauchwagen SW 1000 der FF Rossdorf (Kreis DA-DI)
(Foto: Ralf Hennig)
Gut zu erkennen sind auf diesem Bild die "in Buchten" verlegten Schläuche
(Foto: Ralf Hennig)
SW 2000
Diese Fahrzeuge führen ca. 100 Druckschläuche der Größe "B" mit. Eingesetzt werden LKW mit separatem Geräteaufbau. Die Besatzung besteht aus einem Trupp (1:2, SW 2000-Tr) oder einer Staffel (1:5, in Hessen nicht mehr genormt).
Schlauchwagen SW 2000-Tr des Landkreises Aschaffenburg (Bayern)
(Foto: Andreas Schulz)
Schlauchwagen SW 2000-Tr neuester Bauart der FF Fischbachtal/Niedernhausen (Kreis DA-DI)
Hinter einem geschlossenen Geräteaufbau befindet sich eine Pritsche mit Plane. Die Schläuche sind in nebeneinander stehenden Kästen untergebracht.
(Foto: Andreas Schulz)
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