Hubrettungsfahrzeuge werden zur Menschenrettung, Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung eingesetzt. Zu ihnen zählen Drehleitern (nur sie sind in Hessen genormt), Gelenk- und Teleskopmasten. Hubrettungsfahrzeuge sind überwiegend bei größeren Freiwilligen Feuerwehren sowie Berufs- und Werkfeuerwehren zu finden und kommen deshalb sehr oft überörtlich zum Einsatz.
DrehleiternUnterschieden wird in Drehleitern mit maschinellem Antrieb und solchen mit Handantrieb.Drehleitern mit maschinellem Antrieb, die ohne (DL) oder mit Rettungskorb (DLK) ausgestattet sein können, werden in 3 Typen unterteilt:
Drehleitern mit Handantrieb sind grundsätzlich nicht mit einem Rettungskorb ausgerüstet. Hier gibt es nur den Typ
Alle Drehleitern werden mit einem Trupp (1/2) besetzt und haben Straßenantrieb. Sie verfügen über eine feuerwehrtechnische Beladung (Schläuche, Strahlrohre, Stromerzeuger, etc.). DLK's sind darüber hinaus oft mit einer Krankentragen-Halterung ausgestattet. Diese Halterung wird bei Bedarf am Rettungskorb befestigt und macht es so möglich, kranke oder verletzte Menschen auf einer Trage so schonend wie möglich aus größeren Höhen zu retten. Zur Brandbekämpfung kann am Korb ein sog. Wenderohr befestigt werden, daß über einen speziellen Schlauch gespeist wird, der einige Meter länger ist als die voll ausgefahrene Leiter.
Von den Herstellerfirmen Iveco Magirus und Metz werden zusätzlich Drehleitern hergestellt, die höher belastbar sind, als die "normalen" Fahrzeuge. Sie haben ein dreiachsiges Fahrgestell, einen schwereren Aufbau und einen größeren Rettungskorb.
Die Bezeichnungen für diese Fahrzeuge lauten LB 30 (Iveco Magirus, LB = Leiterbühne), bzw. DL 30 S (Metz). Die "30" bezieht sich hier auf die Leiterlänge, die 30 m beträgt.
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Drehleiter DL 23-12 (ehem. DL 30), Fahrgestell und Leiter von Magirus
Drehleiter DLK 23-12 (Aufbau und Leiter von Metz)
Drehleiter DLK 23-12 der FF Dieburg (Kreis DA-DI)
Drehleiter DLK 23-12 mit Nachlaufachse der BF Frankfurt/M. (Hessen)
Drehleiter DLK 23-12 niedrige Bauform (Aufbau und Leiter von Ziegler-Camiva)
Leiterbühne LB 30 (Iveco Magirus) der BF Frankfurt/M. (Hessen)
Drehleiter DL 30s (Metz) der Berufsfeuerwehr Darmstadt (Hessen)
Gelenk- und TeleskopmastenGelenk (GM)- und Teleskopmasten (TM) sind in Hessen nicht genormt und werden damit in der Regel auch nicht bezuschußt. Aus diesem Grund sind sie (obwohl sie in den Anschaffungskosten oft günstiger sind als Drehleitern) meistens bei Werk- und Berufsfeuerwehren zu finden. Doch auch so manche Freiwillige Feuerwehr, der keine Drehleiter "zusteht" (und die somit zur Anschaffung auch keinen Zuschuß bekommt), setzt, eben wegen der geringeren Anschaffungskosten, solche Fahrzeuge ein. So hat z.B. im Landkreis Darmstadt-Dieburg die FF Babenhausen vor einiger Zeit einen Gelenkmast GM 22 in ihren Fahrzeugpark aufgenommen.
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Gelenkmast GM 22 der FF Babenhausen (Kreis DA-DI)
Teleskopmast TM 40 der WF Merck, Darmstadt (Hessen)
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